Mulesing nicht bei uns!

Mulesing nicht bei uns!

Heute will ich mich mal einem ganz bestimmten, für mich sehr wichtigen Thema widmen.

Wahrscheinlich habt ihr alle in letzter Zeit vermehrt über Mulesing gelesen, oder davon gehört. Im Fernsehen war ein großer Bericht zu sehen.

Ich finde es sehr wichtig, dass wir wissen wo unsere Wolle herkommt und wie die Schafe behandelt werden.

Merinowolle ist so toll und es ist eine Schande wie sehr die Schafe überzüchtet werden und gequält werden.

Leider ist der Fliegen- und Madenbefall auch in Europa sehr weit verbreitet. Das liegt wohl am Klima, da es in Südamerika kaum vorkommt.

Da die Merinoschafe mittlerweile so gezüchtet werden, dass sie immer mehr Haut, sprich Fell haben, entstehen auch mehr Hautfalten. In diesen Hautfalten ist es feucht und warm, der ideale Ort für alle Parasiten. Am schlimmsten kurz über dem After. Und um diesen Madenbefall an dieser Stelle zu verhindern wird den Schafen das Fell samt der darunterliegenden Haut weggeschnitten. Das Gewebe dort soll vernarben und somit vor dem Befall geschützt werden.

Aber natürlich erleiden die Tiere dort ohne Narkose stärkste Schmerzen, von den Entzündungen, welche bis zum Tod des Tieres führen können ganz zu schweigen.

Zitat:

Das „mulesing“ ist eine grausame und schmerzhafte Verstümmelung der Tiere und aus Tierschutzgründen entschieden abzulehnen. In Deutschland ist es verboten. Bei zu starken Verschmutzungen des Afters wird die umgebende Wolle geschoren, die Hautpartien werden aber intakt belassen.

Tierschutzbund.de

Nur durch gezielten Einkauf und Protest kann der Verbraucher diese Tierquälerei beenden.

Ich achte absolut darauf, mulesingfreie Wolle zu verwenden, und werde von keinem Händler beziehen, der dies nicht explizit ausweisen kann.

Dafür steht die Strick-Werkstatt. Für Handarbeit, Liebe zum Detail und keine Massenware. Dazu gehört für mich ebenso der Tierschutz.

Liebe Grüße

Eure Steffi